GF82.00-P-2000A Datenübertragung Funktion 23.3.98

TYP  129 ab 1.6.98,
  163,
  168 ab 1.9.98,
  170, 202 ab 1.6.98,
  203,
  208, 210 ab 1.6.98,
  215, 220


Im Digital Data Bus (D2B) gibt es die Master-Einheit, z. B. das Radio (A2) außer bei Typ 129 und außer bei Typ 202, das alle Komponenten des Systems Digital Data Bus (D2B) ansteuert. Die Master-Einheit dient auch als Schnittstelle (Gateway) zum CAN-Innenraum (CAN-B). Dafür werden an der Master-Einheit ankommende Signale so umgewandelt, dass sie vom Digital Data Bus (D2B) zum CAN-Innenraum (CAN-B) und umgekehrt gesendet werden können. Des Weiteren dient die Master-Einheit als Taktgeber, der den Takt vorgibt, mit dem Informationsabschnitte (Datenrahmen/Frames) auf dem Digital Data Bus (D2B) übertragen werden. Ein Datenrahmen (Frame) besteht hierbei aus 2 Teilrahmen (Subframes). Die Abfolge vieler Datenrahmen beinhaltet dann die kompletten Informationen für den störungsfreien Betrieb der am Digital Data Bus (D2B) angeordneten Komponenten. Die Umwandlung der Lichtimpulse in elektrische Signale und umgekehrt erfolgt durch die optischen Sende- und Empfangsdioden, die in jeder Komponente integriert sind. In der jeweiligen Komponente werden die elektrischen Signale dann vom Chip des Systems Digital Data Bus (D2B) als "D2B-Protokoll" empfangen oder gesendet. Es werden Quelldaten und Kontrolldaten übertragen.
  Die Quelldaten werden synchron, wie sie z. B. auf einer Musik-CD vorliegen, als Blöcke von 32 Bit in die Teilrahmen (Subframes) übertragen. Die Kontrolldaten dagegen werden asynchron übertragen. Sie werden gestückelt (2 Bit pro Subframe) und über mehrere Subframes verteilt. Die Kontrolldaten sind jeweils mit einer Adresse versehen, die angibt für welche Komponente des Digital Data Bus (D2B) die Information bestimmt ist. Die einzelnen Datenpakete werden beim Eingang in die Komponente wieder zusammengesetzt und können verarbeitet werden. Ein Datenrahmen kann somit unterschiedlichste Informationen (Quell- und Kontrolldaten aller im Digital Data Bus (D2B) angeordneten Komponenten) beinhalten. Die Sende- und Empfangsdioden sowie der Chip des Systems Digital Data Bus (D2B) werden bei Nichtbedarf abgeschaltet, um den Ruhestrom zu senken (Sleep-Modus). Das Abschalten erfolgt sofort nach Ausschalten der Master-Einheit oder bei "Kl. 15 AUS". Bei erneutem Start zur optischen Informationsübertragung kann der Digital Data Bus (D2B) entweder über die Komponenten oder über die Master-Einheit durch ein elektrisches Signal der Wake-up-Leitung aktiviert werden.

Unabhängig davon, ob eine Information für die Komponente bestimmt ist, speist sie ein aufbereitetes Lichtsignal mit voller Intensität wieder in den Digital Data Bus (D2B) ein (Repeaterfunktion).    

  Wake-up Funktion   GF82.00-P-2001A